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Das ideale Berlin Geschenk und Kultbuch für Berlin Besucher und Berliner, Berlin Buch, Geschenk Buch, Kult-Buch, Mitbringsel, Berlingeschenk, Bildband, lustiges Buch Berlin mit lustigen Bildern

Kai Ventura (freier Journalist) im Interview mit Lasse Walter

K.V.: Ich durfte mir ja den Druck-Proof als Vorabversion des Berlin Buchs anschauen und bin sehr gespannt auf das fertige Berlin Buch „Smiling Berlin – Eine Liebeserklärung in Bildern“. Ich habe mich köstlich amüsiert.

L.W.: Das freut mich und ich bin ebenso aufgeregt, das fertige lustige Berlin Buch endlich in den Händen zu halten und vor allem freue ich mich auf die Reaktionen der Leser.

K.V.: Wenn man sich Ihre Vita betrachtet, dann findet man wenig über Fotografie oder bisherige populärliterarische Veröffentlichungen, wenn man mal von der Marketing-Fachliteratur absieht. Wie kamen Sie auf die Idee, ein lustiges Berlin Buch herauszugeben?

L.W.: Hmmm… ja, ich frage mich gerade, ob ich oder eher andere auf diese Idee kamen. Alles fing im Januar 2009 an, dass ich damals noch unter dem Titel „Aus dem Leben in Berlin“ lustige Schnappschüsse bei Facebook einstellte und nach und nach unter meinen Freunden eine richtige kleine Fangemeinde entwickelte. Zum Ende des Jahres kam dann von diesen Freunden der Wunsch nach einem Kalender als Geschenk zu Weihnachten. Nach nur zwei Postings mit dem Aufruf, „Wer nen Kalender will, der soll bescheid geben“ kamen 40 Kalender zusammen. Wiederum auch als Reaktion auf die Kalender wurden dann Anfang des Jahres die Stimmen lauter, dass ich doch nicht nur die Bilder, wie beim Kalender, sondern eben auch die Kommentare dazu in einem Buch veröffentlichen sollte, da sich die lustigen Bilder meist erst durch meine Kommentare erschließen und Ihren Witz preisgeben. Genau in diesem Punkt sehe ich auch mein Talent. Ich sehe lustige Dinge in Bildern und Situation, wo andere wahrscheinlich nicht schmunzeln würden, aber durch meine Kommentare die Möglichkeit haben, viele Situationen heiterer wahrzunehmen. Mein Vater ist zwar ein guter Fotograf, so dass ich von haus aus einen Sinn für Fotografie mitbekommen habe, doch gibt es wahrlich bessere Fotografen als mich. Genauso gibt es sicherlich bessere Autoren als mich, doch mein Schalk im Nacken und der Blick fürs richtige Motiv im richtigen Moment, das macht das Buch zu einem besonderen Erlebnis für alle Leser.

 

K.V.: Böse Zungen werden behaupten: „Noch ein weiteres Berlin Buch“ Wie setzen Sie sich von der Schwemme von Berlin Büchern ab?

L.W.: Die bösen Zungen sollen das Berlin Buch mal angucken und sich dann noch mal melden ;-) Natürlich gibt es zahlreiche Bücher über Berlin, sowohl Bildbände als auch Romane. Und Touristenführer noch und nöcher. Aber Smiling Berlin ist in der Preisklasse (unter 10 Euro) und mit seiner Leichtigkeit, schnell erfasst, erheiternd, ein schönes Andenken, ein schönes Geschenk, also bietet ein unheimlich weites Spektrum von „Mal eben lachen“ bis „eine Sightseeing-Tour durch Berlin für Fortgeschrittene, ja sogar Berliner“. Durch den realisierten Preis von 9,90 Euro kann der Leser viel mit dem Buch machen, also die Orte aufsuchen, angucken, selbst dort einkehren, oder aber auch sich nur an den Bildern erfreuen. Mein minimales Ziel ist, den Leser für 2 Stunden zu unterhalten und mindestens einmal zum Lächeln zu bringen. Umso mehr freue ich mich, wenn Leser mir Emails schreiben oder auch Fotos schicken. Smiling Berlin soll einem einfach eine gute Zeit machen.

 

K.V.: Stichwort: Online-Community. Sie haben bei Facebook bereits über 700 Fans, ohne dass das Berlin Buch erschienen ist. Wie wollen Sie die Fans davon überzeugen, auch das lustige Buch zu kaufen?

L.W.: Ja, die großes Frage des Medienbruchs: Wieso sollte denn ein Fan von Smiling Berlin bei Facebook das Buch kaufen, wenn er lustige Berlin Bilder online bekommt? Tja, weil es im Buch einfach mal andere Bilder sind und es ein ideales Buch Geschenk ist und ich natürlich hoffe, dass jeder Fan auch ein Exemplar für sich und seine Besucher zuhause liegen haben will. Es ist mir dabei auch völlig egal wo… das Buch eignet sich z.B. auch ideal als Toilettenlektüre, denn es unterhält je nach Sitzungsdauer kurz oder länger und kann jederzeit unterbrochen werden. ;-)

 

K.V.: Mir ist aufgefallen, dass die Bildqualität sehr unterschiedlich ist und wahrscheinlich viele Fotografen eine solche Bildqualität nicht abdrucken würden. Wie kommt es, dass Sie davor nicht zurückschrecken?

L.W.: Der Leser ist eben live dabei. Viele lustige Bilder wären nicht entstanden, wenn ich sie nicht teils heimlich aus der Hüfte mit meinem Handy geschossen hätte. Ich finde, die unterschiedlichen und teils wirklich etwas schlechten Bildqualitäten tragen das Authentische dieses Buches mit. Ich laufe nicht durch Berlin, um auf Krampf lustige Bilder von Berlin zu machen. Das wäre auch total unlustig. Ich erlebe sie in meinem Alltag. Und da habe ich eben nicht immer eine Kamera mit dabei. Es gibt Feste und Veranstaltungen, wo ich meine Kamera dabei habe und damit entsprechend hoch auflösende Bilder machen konnte, doch die besten lustigen Bilder entstehen mit dem Handy aus der Situation. Denken Sie einfach an die Kameraführung von Blair Witch Projekt oder den Dogma-Filmen, da wurde das auch als Kunst akzeptiert. ;-)

 

K.V.: Ist dieses lustige Berlin Buch autobiografisch?

L.W.: Neben meinem Witz, der einen sehr großen Teil meines Wesens ausmacht, kann man natürlich an den Orten, wo die Bilder entstanden sind, meine Wege in Berlin ablesen. So sind viele Bilder in Kreuzberg auf dem Weg zur Arbeit oder auf Kneipentouren entstanden oder auf dem Weg zu meinem Sport oder zu Freunden. Natürlich war ich nicht in jeder Lokalität, die im Buch abgebildet sind, doch bin ich zumindest daran vorbei gekommen. Auch bedeuten die Bilder teilweise sehr viel für mich. So ist das Graffiti „Und Dein Kern?“ für mich ein sehr emotionales Bild, da ich schließlich letztes Jahr 30 wurde und auch meine kleine Sinnkrise hatte. Daher musste das Bild für mich auch unbedingt rein, obwohl ich es nur noch in einer üblen Qualität hatte. Doch wie in vielen Bildern geht des hierbei um das Motiv und die tiefe des Aussagekraft des Bildes und nicht um die Tiefenschärfe. Letztendlich ist das Buch eine Art Bildertagebuch der letzten zwei Jahre.

 

K.V.: Haben Sie keine Angst, dass Berlin dabei zu schlecht weg kommt?

L.W.: Ich finde, dass in meinem Buch Berlin absolut ehrlich rüber kommt und genau das Berlin gezeigt wird, das einen erwartet, wenn man hier lebt. Berlin ist nicht nur das Brandenburger Tor, der Reichstag und all die schönen Fassaden. Berlin ist eine Metropole und hat wie jede Großstadt auch die Kehrseiten, die Armut, den Alltag. Das bekommt man als Tourist nicht mit, will man ja auch nicht unbedingt, doch um ein ganzheitliches Bild von Berlin zu bekommen, ist dieser Einblick wichtig. Smiling Berlin soll keinen Reiseführer ersetzen, sondern eigentlich die vorhandene Literatur ergänzen. Das Berlin, das ich in meinem Buch "Smiling Berlin" zeige, ist der Grund, warum die Berliner diese Stadt so lieben. Daher kommt Berlin nicht schlecht weg, sondern zeigt genau die Vielfalt und das gewissen Etwas der Stadt.

 

K.V.: Haben Sie keine Angst, Leute damit auf den Schlips zu treten?

L.W.: Wie schon im Subtitel „Eine Liebeserklärung in Bildern“ und auch im Nachwort noch mal verdeutlicht, soll sich niemand durch die Bilder angegriffen fühlen. Ich würde die einzelnen Situationen nicht in mein Buch aufnehmen, um mich naserümpfend lustig darüber zu machen. Das ist überhaupt nicht mein Gedanke. Ganz im Gegenteil freue ich mich über jede skurrile Situation und habe genau deswegen diese Bilder ausgesucht, da jedes ein Mosaik des Gesamtgefühls von Berlin bedeutet und das im nur positivsten Sinne.

 

K.V.: Sie machen das Buch in einer ziemlichen One-Man-Show. Sie sind Autor, Herausgeber und mit dem Smiling Berlin Verlag auch Verleger. Wer hat Ihnen geholfen?

L.W.: Bisher konnte ich das mit der Hilfe von vielen lieben Menschen im Hintergrund alleine stämmen. Es ist aber keine One-Man-Show, denn ich habe wie gesagt viele Helfer im Hintergrund, ohne die das Projekt nicht zu Stande gekommen wäre.

 

K.V.: Wieso sind Sie nicht zu einem bestehenden Verlag gegangen?

L.W.: Die meisten Autoren sind Künstler und suchen sich einen Verlag, weil sie mit der Vermarktung nichts am Hut haben wollen und sich aufs Schreiben konzentrieren wollen. Vermarktung ist allerdings genau mein Thema und meine Leidenschaft. Daher wäre es für mich sehr komisch gewesen, mein Baby zur Vermarktung an einen Verlag abzugeben, denn genau darauf freue ich mich jetzt sehr. Wenn man bedenkt, dass ich erst im März entschlossen habe, dieses Buch zu machen und nun 5 Monate später das lustige Berlin Buch "Smiling Berlin" erscheint, wäre kein Verlag auch nur annähernd so flexibel gewesen, das Projekt so schnell umzusetzen. Außerdem wählt man mit einem Verlag auch immer ein Verlagsimage mit. Das wollte ich nicht. Denn das Buch soll völlig voreingenommen, den Leser für sich gewinnen oder auch nicht, aber dann hat es ihn eben auch nur 9,90 Euro gekostet, das ist vergleichbar mit einem schlechten Kinoabend und schmerzt dann auch nicht so im Geldbeutel.

 

K.V.: Apropos Preis, das Berlin Buch soll nur 9,90 Euro kosten. Verdienen Sie denn noch etwas an dem lustigen Buch?

L.W.: Der Preis stand für mich schon sehr früh fest. Die 10-Euro-Marke sollte auf keinen Fall überschritten werden. Um möglichst viele Menschen mit Smiling Berlin zu erfreuen, wollte ich unter dieser „Ach, nehme ich mal mit“-Grenze bleiben. Diese Grenze ist auch oft das Geschenkbudget oder ein Souvenirpreis. Mein Problem war, nachdem ich 144 Seiten Bilderdruck und Hardcover bei Booksondemand eingegeben habe, dass ein Preis von 49,90 Euro empfohlen wurde. Den jetzigen Preis von 9,90 Euro konnte ich nur durch die Kooperationspartner wie die Arwobau und allmaxx verwirklichen und natürlich durch die Unterstützung von smilefx und der Druckerei Laserline. Allesamt Fans des Projekts mit Hilfe der Preis realisiert werden konnte. Aber sie haben gefragt, ob ich daran noch was verdiene. Da ich Verlag und Autor in Personalunion bin, ja. Der Buchpreis setzt sich wie folgt zusammen:

-          15% verdient der Staat in Form von Steuern

-          30-52,5% verdient der Buchhandel

-          30% sind Druck-, Herstellungs- und Werbekosten pro Buch

-          Ja und der freudige Rest von 5-25% teilen sich Verlag und Autor ;-)

Wer mir also was Gutes tun will, klickt auf Smilingberlin.com auf den Amazonlink oder kauft's bei mir direkt. :-)

 

K.V.: Leben Sie von dem Buch oder üben Sie noch einen anderen Beruf aus?

L.W.: Natürlich kann ich von dem Buch Smiling Berlin nicht leben. Ich arbeite als selbstständiger Unternehmensberater bzw. Marketingberater stundenweise für Unternehmen. Doch das ist zur Zeit runter gefahren, weil ich ja momentan der Smiling Berlin Verlag bin und das lustige Berlin Buch Smiling Berlin vermarkten möchte, das ist also gerade meine Hauptaufgabe. Aber vielleicht wird sich mit dem Buch ein kleines Nebenstandbein entwickeln. Alles kann, nichts muss.

 

K.V.: Nun hat Smiling Berlin ja einen sehr regionalen Bezug. Wieso haben Sie das Buch zweisprachig gemacht?

L.W.: Wenn alle Berliner das Buch gekauft haben, dann haben wir ja noch 10 Millionen Touristen in der Stadt, die alle das normale Touristen-Programm absolviert haben und wenn dies Interesse auf mehr gemacht hat, dann ist Smiling Berlin eine ideale Ergänzung zu dem Gesehenen und vielleicht auch ein Grund, wenn man auf der Rückreise Smiling Berlin anschaut, noch mal unsere schöne Hauptstadt zu besuchen ode ein Berlin Geschenk. Und neben den Touristen sprechen lange nicht mehr alle Berliner deutsch. Hören Sie sich mal in der U-Bahn um, da hört man kaum noch deutsch. Berlin ist multikulti und Smiling Berlin eben auch.

 

K.V.: Welche Wünsche haben Sie für die Zukunft: Welche Pläne haben Sie?

L.W.: Ich bin für alles offen. Das lustige Berlin Buch ist erstmal für alle, die sich das Buch gewünscht haben, gemacht. Dann für alle Fans, dann für alle, die Fans werden. Alles kann, nichts muss. Ich könnte mir auch vorstellen, noch weitere Bände und auch einen Kalender für 2011 zu machen. Oder andere Ideen, die ich teilweise schon habe oder noch an mich herangetragen werden, umzusetzen. Immer her damit! ;-)

 

K.V.: Ich bedanke mich für das Interview.

L.W.: Ich bedanke mich auch. :-)

 

 

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